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ADAC Kerpen

02.08.2010 20:00 von proracer (0 Kommentare)

Maxi Günther holt Doppelsieg für RS Motorsport

Maxi Günther

Auf das vergangene Wochenende kann RS Motorsport Teamchef Roland Schneider mit großer Zufriedenheit blicken. Maxi Günther feierte beim ADAC Kart Masters in Kerpen einen fulminanten Doppelsieg, Tim Zimmermann und Falk Schneider steigern ihre Leistungen kontinuierlich.

Am vergangenen Sonntagabend hatte das Team RS Motorsport rund um Roland Schneider allen Grund zu feiern. Alle drei Maranello-Piloten setzten sich in Szene und überzeugten sowohl in der Klasse KF2 als auch in der KF3 mit tollen Leistungen.

Den größten Triumph feierte Maxi Günther. Der Rettenberger reiste bereits als Tabellenführer nach Kerpen und trat die Heimreise mit einem Punktepolster von 61 Zählern an. Es war einfach sein Wochenende. Das stellte Günther bereits mit der Pole-Position unter Beweis. Darauf ließ er im ersten Heat einen Sieg folgen. Lediglich im zweiten Heat erlitt seine Erfolgsfahrt einen kleinen Dämpfer. Aufgrund von gebrochenen Membranen blieb nur Platz fünf. Diese kleine Schwierigkeit und auch beide Rennabbrüche in den Finalläufen brachten den Youngster allerdings nicht aus der Fassung. Souverän fuhr er im Prefinale und Finale den Sieg nach Hause.

Sein Teamkollege Tim Zimmermann befand sich ebenfalls in Höchstform. Der KF3-Pilot überraschte die Konkurrenz mit dem vierten Platz im Zeittraining. Im ersten Heat hatte er zwar noch etwas Pech und wurde in eine Startkollision verwickelt, doch dafür zeigte er im zweiten Vorlauf mit dem zweiten Rang wo der Hammer hängt. Zwischenzeitlich führte der Nachwuchspilot das Rennen sogar an. Von Platz 13 ging es daraufhin am Sonntag ins Prefinale. Auch das begann zunächst mit Komplikationen, beschädigte sich der Langenargener doch sein Kart im Startgetümmel. Wie sein Teamkollege ließ aber auch Tim sich nach der Reparaturpause nicht aus der Ruhe bringen und holte nach dem Neustart einen Platz nach dem anderen. Schließlich beendete er das Prefinale wie auch das Finale auf dem beachtlichen sechsten Rang.

In der Klasse KF2 kämpfte Falk Schneider um Punkte. Der Maranello-Pilot steigerte sich in Kerpen abermals und schuf sich in der hart umkämpften Klasse mit Position elf im Zeittraining eine gute Ausgangsbasis. Nur zwei kleine Fehler machten eine noch bessere Platzierung zunichte. Dafür lief es in den Vorläufen mit den Plätzen acht und sieben aber konstant. Auch mit dem neunten Platz im ersten Rennen konnte Schneider richtig zufrieden sein. Im Finale wurde aber auch er in eine Startkollision verwickelt und musste daraufhin die Segel streichen.

Insgesamt hakt Roland Schneider dieses Wochenende aber sehr positiv ab. „Es ist schön, wenn man in Richtung Meisterschaft denken kann“, meint der Teamchef. „Besonders freut mich, dass alle drei Fahrer gut dabei waren und das Material in beiden Klassen gut funktioniert.“

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